Interview – Betriebsarzt Dr. Loddo


Hallo Ihr Lieben,

heute wollen wir Euch unseren Betriebsarzt Dr. Loddo vorstellen. Er steht unseren Mitarbeitern alle zwei Wochen zu einer ärztlichen Sprechstunde für Fragen rund um Betrieb und Gesundheit zur Verfügung. Im Interview verrät er uns, was alles bei der Sprechstunde beachtet werden muss.

Viel Spaß 🙂


Woher kommen Sie?
Aus Rastede.

Wo haben Sie Medizin studiert?
In Kiel.

Wieso gefällt Ihnen der Beruf Arzt?
Ich wollte schon immer etwas mit Naturwissenschaften und Menschen machen. Man nennt die Medizin auch die Königin der angewandten Naturwissenschaften, das war die perfekte Kombination für mich.

Was hat Sie dazu gebracht, Arzt zu werden?
Die gleiche Motivation, die mich auf die Idee hat kommen lassen den Beruf zu ergreifen, also sprich die Kombination aus beiden.

Sind Sie nur Betriebsarzt oder auch woanders tätig?
Ich bin zurzeit nur Arbeitsmediziner, tatsächlich bin ich Internist und Allgemeinmediziner. Ich habe zuvor lange im Krankenhaus gearbeitet und war dort als Notarzt tätig. Jetzt bin ich nur noch als Arbeitsmediziner tätig.

Wie lange sind Sie schon in diesen Beruf tätig?
Als Arzt bin ich seit 1994 tätig, also seit 23 Jahren.

Wie lange sind sie bei der PFG tätig?
Seit 2015 ( 2 ½ Jahre).

Mit welchen Belangen können die Mitarbeiter zu Ihnen kommen?
Grundsätzlich mit allen Fragen und Beschwerden. Es sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht die hausärztlichen Sprechstunden ersetzten. Die Mitarbeiter dürfen mich alles fragen und ich kann sie beraten. Therapieren kann ich nicht, ich kann also keine Medikamente verschreiben und auch keine Überweisungen ausstellen.

Was ist der Unterschied zwischen der ärztlichen Sprechstunde und dem Betriebsarzt?
In Deutschland gibt es zwei Systeme. Einmal die Arbeitswelt, darüber sind sie nochmal eigenständig über die Berufsgenossenschaften versichert. Dann gibt es die „Sonstige Welt“, hier sind Sie über die Krankenkasse versichert. Diese beiden sollten nicht gemischt werden. Sie sollen keine Ressourcen aus dem anderen Bereich verwenden. Deswegen sollten Sie zum Beispiel bei Krankheitsfällen (Grippe) oder bei einer schweren Erkrankung, nicht zum Betriebsarzt gehen. Umgekehrt können Sie nicht wegen eine betrieblichen Angelegenheit, beispielsweise eine Berufserkrankung, zum Hausarzt gehen. Dies ist strickt zu trennen. Immer dann, wenn der Mitarbeiter glaubt, es habe etwas mit den Betrieb zu tun, kann dieser zu mir kommen.

Wer hat die Möglichkeit zu Ihren Sprechstunden zu kommen?
Alle Mitarbeiter – vom Geschäftsführer bis zum Auszubildenden.

Welche Arten von Beratungsmöglichkeiten bieten Sie an?
Ich habe hier keine apparativen Möglichkeiten, ich kann kein Sehtest oder Hörtest ausführen, weil ich nicht weiß, wer kommt. Die einzige Einschränkung ist, dass die hausärztlichen Sprechstunden nicht durch meine Beratung ersetzt werden.

Haben Sie irgendwelche Tipps für typische Beschwerden die durch die Arbeit auftreten vorzubeugen?
Für den administrativen Bereich haben wir oft Haltungsschäden, d.h Rücken- oder Nackenschmerzen. Da wäre mein Hinweis, sich ausreichend Pause zu verschaffen. Außerdem tut Bewegung gut, auch wenn es nur austrecken oder einmal um den Tisch laufen ist. Dies sollte einmal die Stunde wiederholt werden. Bei der Logistik wäre mein Rat, nicht zu schwer zu heben, organisatorisch was ändern und sich abwechseln.

Wie oft sind Sie in der PFG?
Alle 14 Tagen, eine Stunde.

Wie viele Mitarbeitet kommen ungefähr in einer Stunde?
Geplant sind 4 Mitarbeiter in einer Sprechstunde, sprich eine Viertelstunde je Mitarbeiter.


Wir hoffen, Euch hat dieser Einblick gefallen.

Bis Bald!

Euer Bloggerteam

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