Ausbildung nach „Maß“- Jördis gibt euch einen Einblick in ihren Ausbildungsberuf zur Textil- und Modenäherin


Hallo Leute!

Hannah und ich waren heute mal wieder nach spannenden Themen für euch auf der Suche und haben Jördis aus dem 1. Ausbildungsjahr getroffen. Jördis ist 18 Jahre alt und hat im August begonnen, den Beruf einer Textil- und Modenäherin zu erlernen. Wir finden diesen Beruf selber super spannend und würden euch gerne einen kurzen Einblick in das Berufsbild geben. Dazu haben wir Jördis ein paar Fragen gestellt, die sie uns und euch gerne beantwortet 🙂


Was ist Deine Aufgabe als Textil- und Modenäher/-in?

„Als Textil- und Modenäher/-in bin ich für die Fertigung unserer Musterteile und Kleinserien zuständig. Im ersten Schritt schneide ich für jedes Musterteil die jeweiligen Stoffe zu, die für die Einzelteile benötigt werden. Anschließend fertige ich sogenannte Schablonen an, die für den genauen Zuschnitt der jeweiligen Einzelteile eines Musterteils notwendig sind. Im nächsten Schritt müssen noch die richtigen Zutaten, wie z.B. Nähgarn, Knöpfe und Reißverschlüsse, ausgesucht werden. Abschließend werden die Einzelteile und Zutaten zu einem Kleidungsstück zusammengenäht. Nachdem die Musterteile durch die Qualitätssicherung geprüft wurden, werden die Musterteile zu einem unserer Lieferanten verschickt. Der Lieferant produziert nun das Bekleidungsstück in der Anzahl, die wir für unseren Verkauf benötigen.“


Jördis_Modenäher_2015


Wie lange ist Deine Ausbildungszeit in diesem Beruf?

„Der Beruf Textil- und Modenäher/-in ist ein 2-Jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. Doch auch im Einzelhandel gibt es vereinzelt Unternehmen, die dieses Berufsbild ausbilden, so wie wir 🙂 Nach erfolgreicher Abschlussprüfung gibt es die Möglichkeit, eine Ausbildung zum/r Textil- und Modeschneider/-in zu absolvieren. Diese Ausbildung dauert insgesamt weitere 12 Monate.“

Warum hast Du Dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

„Das Nähen hat mich schon immer beeindruckt. Ich habe oft meiner Oma beim Nähen zugeschaut und schon damals große Begeisterung für dieses Handwerk gezeigt. Es dauerte nicht lange, da brachte mir meine Oma bei, wie man einen „Bommel“ anfertigt. Danach ging es dann weiter mit Häkeln und Stricken. Als ich etwas älter wurde, kaufte mir mein Opa eine Nähmaschine und ich lernte die ersten „Handgriffe“ des Nähens. Von da an hatte mich das Nähfieber gepackt. Meine ersten Erfolge waren selber genähte Kissen, Taschen und kleinere Kuscheltiere. Dies hat mich dazu entschlossen, auch diesen Beruf zu erlernen. Zudem war es mir wichtig, eine kreative und abwechslungsreiche Ausbildung zumachen, in der ich mich selber verwirklichen kann. Somit ist dieser Ausbildungsberuf mein persönlicher Traumjob 🙂 .“

Auf welche Berufsschule gehst Du und wie oft hast Du Unterricht in der Woche?

Neben der Praxis muss natürlich auch die „Theorie des Nähens“ erlernt werden :-). Dazu fahre ich derzeit zweimal in der Woche mit dem Zug nach Osnabrück zur BBS am Westerberg. Ab dem 2. Ausbildungsjahr habe ich nur noch einmal in der Woche Berufsschulunterricht. Die Fahrzeit überbrücke ich mit Lernen oder um einfach mal ein Buch zu lesen, welches schon länger darauf gewartet hat gelesen zu werden :-).


Wir danken Jördis für das tolle Interview und den Einblick in ihren Ausbildungsberuf und melden uns schon bald wieder mit weiteren spannenden Themen rund um das Thema Ausbildung bei der Popken Fashion Group!

Mehr Infos zum Ausbildungsberuf und zur Ausbildung in der Popken Fashion Group findet Ihr auf unserer #Karriereseite.

Bis dahin!

Eure Nina und Hannah

#JoinOurGroupieworld! 

#BBSAmWesterberg