Azubi trifft… – Christian, Ausbildungsleiter Popken Fashion Group


Hi Leute,

wir haben wieder ein kleines Interview für Euch vorbereitet. Heute hat sich unser Ausbildungsleiter Christian die Zeit genommen, um Nina und mir einige Fragen zu beantworten die uns und hoffentlich auch Euch interessieren 🙂

Wir wünschen Euch viel Spaß beim lesen 🙂


Wie wurdest Du eigentlich Ausbildungsleiter?

Auf Umwegen 🙂 Nach meiner 4 –jährigen Dienstzeit bei der Bundeswehr habe ich meine Ausbildung 2005 bei der Popken Fashion Group als Bürokaufmann begonnen und 2008 erfolgreich beendet. Besonders interessiert hatte mich während der Ausbildungszeit der Bereich des Einkaufs. Zum Ende meiner Ausbildung habe ich die tolle Möglichkeit erhalten, im Einkaufscontrolling übernommen zu werden. Nach wirklich schönen 3,5 Jahren habe ich jedoch gemerkt, dass dies nicht die Richtung sein sollte, die ich gerne in Zukunft einschlagen wollte. Mir fehlte es an neuen Herausforderungen, an mehr Abwechslung, mehr Eigenverantwortung und an dem Gefühl, eigene Fußstapfen hinterlassen zu können. Wie das Schicksal es wollte, wurde genau zu der Zeit die Stelle des Ausbildungsleiters intern ausgeschrieben. Die Beschreibung erfüllte genau die Ansprüche, die ich zu dieser Zeit gesucht habe, somit habe ich mich auf diese Stelle beworben. Nach einigen Hürden im Auswahlverfahren, wurde mir die Stelle im Oktober 2011 zugesagt. Seit dem bin ich nun als Ausbildungsleiter tätig und bereue diese Entscheidung keine Sekunde!

In welcher Funktion siehst du Dich? Als Ansprechpartner oder Lehrer?

„Definitiv kann ich sagen, dass ich mich nicht als Lehrer oder nur als Ansprechpartner sehe. Ich betrachte mich mehr als eine Kombination aus beidem, demnach vielmehr als einen Coach. In diesem Zusammenhang unterstütze ich die Auszubildenden und Dualen Studenten dabei, sich fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Ich trage sorge dafür, dass die Auszubildenden und Dualen Studenten die notwendigen Handlungskompetenzen für ihr entsprechendes Berufsbild erwerben. Zudem spielt die persönliche Ebene zwischen mir und den Azubis eine wichtige Rolle. Nur wenn ich weiß, wie sich der Auszubildende fühlt, ob er vielleicht betriebliche oder auch private Probleme hat, kann ich die Ausbildung besser steuern und ausrichten.

Wie ist es für Dich jedes Jahr neue Azubis kennenzulernen?

Ich empfinde es jedes Jahr als sehr spannend so viele individuelle Persönlichkeiten kennenzulernen. Mit den neuen Azubis kommen jedes Jahr auch neue Ideen, Impulse und Generationen ins Unternehmen. So bleibt man durch den regen Austausch immer up2date 🙂

Wie motivierst du Dich, wenn Du mal einen „schlechten Tag“ hast?

Natürlich kann jeder mal einen schlechten Tag haben, aber mir macht mein Beruf sehr viel Spaß, sodass ich sehr wenige „schlechte Tage“ habe. Sollte es dennoch mal der Fall sein, dann denke ich an positiv vergangenes oder an positives in der Zukunft. Dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus 🙂

Worauf legst Du bei einem Azubi der PFG besonders wert?

Je nach Ausbildungsberuf oder Dualen Studiengang gibt es natürlich unterschiedliche Vorstellungen und „Wünsche“ an einen Azubi oder Dualen Studenten. Wenn ich dies sehr allgemein betrachte, stehen Eigeninitiative und der Spaß an der Ausbildung für mich sehr weit oben. Ich möchte sehen, dass der Azubi Freude an dem hat, was er erlernt und sich mit dem Berufsbild identifiziert. Wenn diese Dinge aufeinander treffen, entstehen von ganz allein schöne Impulse und Ideen, die für den Azubi als auch für das Unternehmen wichtig sind. Des Weiteren spielt für mich der Blick über den Tellerrand eine entscheidende Rolle. Damit meine ich, dass Abläufe und Tätigkeiten hinterfragt werden und Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Nur so können das Ausbildungskonzept und das Unternehmen sich weiterentwickeln. Zu guter Letzt sollte der Azubi immer offen für Neues sein und auch mal über seinen eigenen Schatten springen. Gerade im Textileinzelhandel ist Anpassungsfähigkeit und Dynamik eine wichtige Grundvoraussetzung.

Hast Du noch einen Tipp für potentielle Bewerber?

Seid auf jeden Fall  Ihr selbst und verstellt Euch nicht. Hinterfragt Euch selbst! Was zeichnet Euch besonders aus? Wo liegen z.B. Eure Stärken und persönlichen Schwächen? Warum seid Ihr die Richtigen für uns? Wenn Ihr dies beherzigt, kann schon fast nichts mehr schief gehen 🙂


Eure Nina und Kerstin

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